Freitag, 19. Juni 2015

Die Toten kommen

ZZA: Wir wollen hier gleich am Anfang klar stellen das kein falscher Verdacht aufkommt. 

Man muss das große Bild hinter dieses Flüchtlingsproblematik sehen. Diese Flüchtlingsströme sind ganz bewusst so gesteuert und manipuliert worden, das diese Armen Menschen gar keine andere Alternative haben, als ihr eigenes Heimatland zu verlassen, oder zusehen müssen wie sie dort elendig zugrunde zu gehen. 

Wir haben tiefstes Mitgefühl mit diesen Mensch. 
Schuld an dieser Misere haben einzig und alleine die Politik Darsteller und die Großindustrie die diese Länder ganz bewusst verarmt haben. 


Europas Grenzen sind militärisch abgeriegelt. Sie sind jetzt die tödlichsten Grenzen der Welt. Jahr für Jahr sterben Tausende Menschen beim Versuch, sie zu überwinden. Europa hat den Einwanderern den Krieg erklärt – ein Krieg, dem ausschließlich Zivilisten zum Opfer fallen: am Evros, auf dem Mittelmeer und sogar in Nordafrika. Die Opfer dieses Krieges werden massenhaft im Hinterland südeuropäischer Staaten verscharrt. Sie tragen keine Namen. Ihre Angehörigen werden nicht ermittelt. Niemand schenkt ihnen Blumen.
Das Zentrum für Politische Schönheit ändert das jetzt. Die Toten Einwanderer Europas kommen in den nächsten Tagen von den EU-Außengrenzen in die Schaltzentrale des europäischen Abwehrregimes: in die deutsche Hauptstadt – direkt vors Bundeskanzleramt. In einer großangelegten Aktion werden Menschen, die auf dem Weg in ein neues Leben vor wenigen Wochen getötet wurden, direkt zu ihren bürokratischen Mördern gebracht. Wir organisieren die Beerdigungen der Opfer der militärischen Abschottung – im Herzen Europas.

„Gemeinsam mit den Angehörigen haben wir menschenunwürdige Grabstätten geöffnet und die Toten exhumiert. Sie sind jetzt auf dem Weg nach Deutschland!“Philipp Ruch, Chefunterhändler

Die Toten sind jetzt auf dem Weg nach Deutschland. Die Angehörigen haben jeweils entschieden, was geschehen soll. Am Ende werden wir diese Opfer der Abschottungspolitik im Herzen Berlins menschenwürdig bestattet. Ihr Tod kann nicht rückgängig gemacht werden. Aber ihre sterblichen Überreste können Europas Mauern zu Fall bringen. Diese Aktion wird Europa in einen Einwanderungskontinent zurückverwandeln.


„Nach dem Willen des deutschen Innenministers sollten die Toten unsichtbar bleiben. Wir bringen sie ins Zentrum der Macht, dorthin, wo die Schießbefehle für den Europäischen Todesstreifen herkommen: in das Berliner Regierungsviertel.“

Stefan Pelzer, Eskalationsbeauftragter 


(c) Nick Jaussi


(c) Nick Jaussi


"Das Recht der Angehörigen auf Totenfürsorge besitzt in Deutschland Verfassungsrang. Angehörige nicht zu ermitteln und ihnen damit die Möglichkeit zu nehmen, bei der Bestattung ihrer Liebsten anwesend zu sein, ist ein Verbrechen an der Menschheit."

Cesy Leonard, Chefin des Planungsstabs


Der Marsch der Entschlossenen

Am Sonntag, den 21.06., bringt ein Marsch der Entschlossenen weitere Tote zum Kanzleramt, um sie direkt vor den politischen Entscheidungsträgern zu beerdigen. Auf dem Vorplatz des Kanzleramtes soll eine Gedenkstätte der besonderen Art entstehen: ein Friedhof für die „unbekannten Einwanderer“. Da die Europäische Union viel mehr Friedhöfe für ihre tödliche Politik benötigt, müssen auch in Deutschland neue Felder entstehen. Angeführt von einem Bagger treten Entschlossene einen stillen Marsch zum Kanzleramt an, um dort friedlich die Grundsteine für einen Gedenkfriedhof zu legen.
Sonntag, 21. Juni 2015, 14:00 Uhr. Treffpunkt NEU!: Unter den Linden 12 (Ecke Charlottenstraße), 10117 Berlin.

Der neugestaltete Vorhof am Kanzleramt: das Friedhofsfeld Den unbekannten Einwanderern für die Opfer der militärischen Abriegelung Europas.



So geht Europa mit seinen Toten um!

Keiner soll die Toten sehen: im August 2010 entdecken deutsche Aktivisten ein Massengrab in Sidiro, Griechenland mit über 200 Leichen. Frauen, Kinder und Männer, die beim Übertritt der (damals von deutschen Polizisten) schwer bewachten türkisch-griechischen Grenze ertrunken sind. Obwohl der Auftrag der Bezirksregierung eine Waschung und Beerdigung der Verstorbenen nach muslimischen Gebräuchen vorsah, verscharrt der Beerdigungsunternehmer die Leichname entlang eines schwer zugänglichen Sandweges im Hinterland – wo sie bis heute liegen. Der Wegesrand wird später von den Behörden kurzerhand zum Friedhofsfeld umdeklariert.
Am 22. Januar 2015 werden in Catania auf Sizilien 13 Leichen von Flüchtlingen in einer Lagerhalle entdeckt, darunter zwei Kinder. Die Toten lagen dort aufgrund von „bürokratischen Hürden“ einfach 8 Monate rum. Man hatte sie einfach vergessen.
Am 30. Mai 2015 verkünden die Medien die Bergung von 17 Toten (z.B. hierhier und hier). Was sie nicht ahnen: dieses Mal haben wir alles vorbereitet, um für die europäische Öffentlichkeit zu verfolgen, was mit diesen Toten geschieht. Die Leichnamen werden in Müllsäcke verpackt und in eine Kühlkammer im Krankenhaus von Augusta übereinander geworfen – gegen jede Form des Anstands. Es sind Bilder, die wir nie sehen sollten. Wer es wirklich sehen will, schaut in den Film oben oder auf unsere Webseite.
Bitte lesen Sie auch unsere allgemeinen FAQs zum Thema!

„Der Aktion gingen die intensivsten Recherchen seit Bestehen des Zentrums für Politische Schönheit voraus. In den vergangenen Monaten haben wir fünf EU-Außengrenzen besucht, die Angehörigen von Flüchtlingen ermittelt, die Massengräber besichtigt und Kühlhäuser inspiziert. Die Zustände vor Ort sind eine Schande für Europa. Die Toten werden weggeworfen wie Müll. Und das in unser aller Namen.“

Paul Stauffenberg, Leiter der Außeneinsätze auf Sizilien


(c) Nick Jaussi
Es handelt sich um Aktionskunst in nie dagewesenen Dimensionen. Monatelange Recherchen an den Außengrenzen, auf Friedhöfen und nach Angehörigen münden in der einen Meldung: Die Toten sind auf dem Weg in die deutsche Hauptstadt. 
Quelle: http://www.die-toten-kommen.de


Unterstütze auch du mit einem Crowdfunding Invest diese Aktion  https://www.indiegogo.com/projects/die-toten-kommen#/story
Danke Euer ZZA Team 

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