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Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Kabale füchrtet gewaltig den Mobb

Hierhin flüchten Reich und Schön, wenn die Welt untergeht: Vom Atomkrieg über die Mega-Seuche bis zur Zombie-Invasion. Die Möglichkeiten für eine baldige Apokalypse sind vielfältig und die Paranoia der Doomsday-Jünger grenzenlos. Der US-Amerikaner Robert Vicino schlägt genau daraus Millionen-Gewinne. Er verkauft den Reichen dieser Welt mit seiner Firma Vivos die besten Aussichten für ein Leben nach dem von ihnen selbst inszenierten Weltuntergang.
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Es geht dabei um den ultimative “Überlebens-Komplex”. Der Vivos Gründer Robert Vicinio schaffte es jetzt mit seinem “Weltuntergangsbunker” immerhin ganz nach vorne in ForbesLifeund MailOnline. Vicino wurde schon im Jahr 1980 von einer mächtigen “Botschaft” inspiriert. Seit dem sucht er nach Möglichkeiten für ein Zuflucht zum Überleben für Tausende Menschen.
Video: 


In Rothenstein bei Jena scheint er nun fündig geworden zu sein. Im Jahr 2010 titelte noch DIE WELT: “Kaufen Sie sich einen Bunker!” Ist dies nun wahr geworden oder sitzen wir hier einer fiktiven Idee auf?

Vivos Gründer und CEO Robert Vicino hat es nun enthüllt, das Projekt  “Vivos Europa One”. Hier ist ein “Fünf-Sterne unterirdischer Bunker” geplant. Laut Forbes wird die “Festung” vielem standhalten können u.a. einem “Nuclear Angriff, einem direkten Flugzeugabsturz, biologischen und chemischen Waffen, Schockwellen, Erdbeben, Tsunami, elektromagnetische Impulsen und praktisch jeden bewaffneten Angriff.”
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Die ehemalige Rüstungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg war die Grundlage für das Waffenlager der NVA. Die Rüstungsanlage hatte den Codenamen „Albit“ und sollte die Fertigung der Zeiss-Werke Jena während des Zweiten Weltkrieges sichern. Auch dieses System stand bis Mitte der 1970er Jahre leer. Das Stollensystem ist deutlich kleiner als das im Walpersberg. Ca. 5 km Stollen wurden mit Hilfe von Spritzbeton als Waffenlager ausgebaut. Das Gelände vor dem Rothensteiner Felsen war mit einer 4 m hohen Betonmauer abgesichert. Das Gelände hatte einen direkten Anschluss an die Bahnstrecke Jena–Saalfeld und konnte so auch mit schweren Waffen gut beliefert werden.
Das Rothensteiner System wurde 2003 von der Bundeswehr verlassen und von der Oberfinanzdirektion an einen privaten Investor (Terra Space GmbH) verkauft. Über das gesamte Grundstück wurde anschließend ein Bebauungsplan gelegt. Das ehemalige Militärgebiet ist jetzt als Gewerbegebiet ausgewiesen. Für das Untertagelager besteht eine Baugenehmigung als Hochsicherheitslager. Die Liegenschaft wird von einem Sicherheitsdienst bewacht.
Darüberhinaus soll dort eine Sammlung von zoologischen Spezies, ein Archiv für den wertvollsten Artefakte und Schätze der Welt, die es zu erhalten und zu schützen gilt, entstehen. Schwimmbäder, Theater, Fitness-Studios gehören genauso dazu, wie riesige Appartements, Restaurants, individuelle Wohnungen, Platz im Freien und einen Helikopter-Service. Zusätzlich zu den 227.904 Quadratmetern Innenbereich, rühmt sich der Bunker auch 43.906 Quadratmetern oberirdischer Raum zu haben, berichtet Forbes.
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Der Bunker befindet sich derzeit in “schlüsselfertigen Betriebszustand”. Im Falle einer Katastrophe, werden Familien, zu den nächstgelegenen Flughäfen geflogen. Sie werden dann zu “Vivos Europa One” von Vivos mit Hubschraubern weiter geflogen. Im Gespräch mit dem Magazin am Freitag, sagte Vicino: “Wir sind stolz darauf, dieses epische Projekt, in 
zunehmend gefährlichen Zeiten, endlich voran bringen zu können.”
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Insgesamt plant Vivos bis zu 6.000 Personen in seinem Bunker unterzubringen. Potenzielle Familien können sich bewerben und werden dann ausgewählt. Über den Preis der Unterbringung wurde noch nichts bekannt gegeben. Im Gespräch ist jedoch ein Investitionsvolumen von 1 Milliarde Dollar.
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Wer ein Apartment in dem Bunker kaufen will, braucht nicht nur Geld – Bewerber werden auch anhand ihrer Fähigkeiten für die Nachwelt ausgewählt.
Literatur:

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