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Freitag, 19. Juni 2015

Alles gefälscht? Russland fordert Untersuchung der US-Mondlandungen

Nach dem Skandal um die FIFA und dem Vorwurf, Russland hätte sich die Gastgeberrolle für die WM 2018 erkauft, machen nun russische Offizielle den US-Staatsanwälten den Vorwurf, dass sie scheinbar mit unterschiedlichem Rechtsempfinden urteilen und schlagen vor, doch auch mal z. B. die US-Mondlandungen genauso kritisch unter die Lupe zu nehmen. 
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Russland ist offensichtlich darüber frustriert, wie sich die US-Staatsanwälte als selbsternannte, oberste Schiedsrichter für internationale Fußballangelegenheiten aufspielen und sie beschuldigt, durch Korruption an die WM-Rechte gelangt zu sein.
Der russische Sprecher einer nationalen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, fordert deshalb, dass man vielleicht auch mal den US-Amerikanern auf die Finger schauen und einige dubiose Fälle in ihrer eigenen Geschichte untersuchen sollte.
So könnte ja eine internationale Kommission dabei helfen, endlich das Rätsel um das rätselhafte Verschwinden der Filmaufnahmen von der ursprünglichen Mondlandung 1969 zu lösen, oder zu erklären, wo die fast 400 Kilogramm Mondgestein abgeblieben sind, die angeblich während mehrerer Mondmissionen zwischen 1969 und 1972 mitgebracht wurden, meint Markin.
Markin bezieht sich darauf, dass die US-Raumfahrtbehörde NASA im Jahr 2009 bekannt gab, dass die Originalaufnahmen von der ersten Mondlandung versehentlich gelöscht worden waren und nur noch die damalige Fernsehaufzeichnung verfügbar wäre. Er zweifelt sehr stark an, dass eine solche Institution aus »Versehen« solche historische Aufnahmen löscht und keine Sicherungskopien erstellt hätte. Für ihn ist das auch ein Anzeichen von Betrug, Vertuschung und Vorenthaltung von Informationen zugunsten bestimmter Interessen.
Auch von den rund 380 Kilogramm Mondgestein, die man von den bemannten US-Mondlandungen mitgebracht haben will, soll der Großteil zwar im »Lyndon B. Johnson Space Center« in Texas gelagert sein, konnte aber nie wirklich zweifelsfrei be- zeugt werden. Lediglich kleinere Proben werden in verschiedenen Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, kritisiert Markin.
© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com vom 18.06.2015
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