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Dienstag, 5. Mai 2015

KenFM am Set: Reiner Braun zu 70 Jahren Kriegsende

Am 8. Mai 1945 war für Deutschland der Zweite Weltkrieg zu Ende. Das faschistische Nazi-Regime existierte nicht weiter. Große Teile des gesamten eurasischen Kontinents lagen in Trümmern. Millionen von Soldaten hatten auf den Schlachtfeldern ihr Leben gelassen. Die Zahl der toten Zivilsten war ohne Beispiel in der Gesichte. Hinzu kam der von den Nazis organisierte industriell betriebene Massenmord an Minderheiten, Andersdenkenden und Menschen, die für die Nationalsozialisten als Unwert galten.

"Nie wieder Faschismus" war die Erkenntnis, die die Welt aus dem Ende des Zweiten Weltkrieges ziehen wollte. Zu "Nie wieder Krieg" reichte es trotz der Millionen Opfer nicht.

Aktuell stehen wir in Europa nach einer langen Friedensphase wieder vor einem möglichen bewaffneten Konflikt mit der Russischen Föderation. Der Krisenherd Ukraine hat das Potential für einen weiteren großen Krieg.

Statt 70 Jahren Befreiung vom Faschismus zu gedenken, bereitet sich die NATO auf einen bewaffneten Konflikt vor.

Reiner Braun, Urgestein der Friedensbewegung, lädt am 10. Mai alle, die an einem Frieden in Europa ernsthaft interessiert sind, Gegner des Krieges, nach Berlin, um in der Hauptstadt ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Eine Friedensdemonstration, die daran erinnern soll, dass Krieg das größte Verbrechen der Welt überhaupt darstellt, in dem alle anderen Verbrechen enthalten sind.

Nein zum Krieg. Ja zum Frieden. Zeige Gesicht am 10. Mai in Berlin.
Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Hackeschen Markt und endet mit einer Abschlussveranstaltung um 14 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus. Wir trafen Braun in Kassel, um mit ihm über die Veranstaltung am bevorstehenden Wochenende zu sprechen.

 

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