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Mittwoch, 8. April 2015

Starben drei Reporter, weil sie Doku über 9/11 planten?

Unter ungewöhnlichen und bisher nicht glaubhaft geklärten Umständen sind innerhalb von nur 24 Stunden drei US-Journa-listen ums Leben gekommen. Da das Trio einen gemeinsamen Dokumentarfilm über die Anschläge 11. September 2001 plante, lässt ihr Tod jetzt natürlich reichlich Spielraum für Spekulationen.

Die drei investigativen Journalisten David Carr, Bob Simon und Ned Colt arbeiteten für »CBS«, »NBC News« und der »New York Times« und nach Recherchen von »RT International« planten sie einen gemeinsamen Dokumentarfilm zu drehen, der die Verstrickungen der US-Regierung bei den Anschlägen vom 9/11 aufdecken sollte. Dazu sollen sie sogar Einsicht in russische Archive beantragt haben, um darin eventuell weitere Hinweise oder sogar Beweise für ihre Anschuldigungen zu finden.

In Boston erlag Ned Colt am 12. Februar 2015 angeblich einem Schlaganfall. Der 58-Jährige hatte als Reporter für NBC News hauptsächlich in Lateinamerika, China und dem Nahen Osten gearbeitet. Er war maßgeblich an der Aufdeckung des Netz- werkes im Irak-Krieg beteiligt und einer der vier Personen, die im Irak gekidnapped und drei Tage lang in der Nähe von Falludscha gefangen gehalten wurde.

Am selben Tag kam auch sein Kollege von der CBS, Bob Simon, ums Leben. Er starb gegen 19 Uhr bei einem Autounfall in New York City. Der 73-Jährige war genau wie Ned Colt während seiner Reportertätigkeit im Irak entführt und in Geiselhaft ge- nommen worden.

Nur einen Tag später brach der 58-jährige Top-Journalist der New York Times, David Carr, an seinem Schreibtisch in der Redaktion tot zusammen. Nur wenige Stunden zuvor hatte er ein Interview mit dem Whistleblower Edward Snowden geführt, bei dem es unter anderem auch um die dubiosen Machen-schaften der US-Geheimdienste ging.

Handelt es sich hier wirklich nur um eine zufällige, zeitliche Ver- kettung von Todesfällen oder steckte doch ein Plan dahinter? Immerhin arbeiteten alle drei an einem gemeinsamen Projekt, um der breiten Öffentlichkeit über vermeintliche Verwicklungen von US-Regierungsstellen an den Anschlägen des 11. Septem- ber 2001 zu informieren.

Hier sei am Rande auch auf den Tod des Drehbuchautors und Regisseurs David Crowley hingewiesen (zum bericht). Er wurde am 17. Januar dieses Jahres in seinem Haus mitsamt seiner 28-jährigen Frau und 5-jährigen Tochter tot aufgefunden. Offiziell gilt der Fall für die Polizei als ein Doppel-Mord von David Crowley mit anschließen- dem Selbstmord, doch seine Freunde, Kollegen und Bekannte zweifeln daran, denn sie erlebten den 29-Jährigen auch zuletzt als sehr motiviert, optimistisch und absolut psychisch gefestigt. Es heißt, Crowley und seine Familie wären bereits kurz vor Weihnachten gestorben aber erst drei Wochen später wäre die Polizei von Nachbarn alarmiert worden, weil ihnen das unveränderliche Licht im Haus merkwürdig vorkam.

Sein geplanter regierungskritischer Film »Gray State« befand sich zum Zeitpunkt seines Todes mitten in der Produktion und sollte die Menschen unter anderem über den geplanten totalitären Überwachungsstaat, Zwangs-RFID-Chip und FEMA- Konzentrationslager aufklären. Alles heikle Themen, welche die darin Beschuldigten lieber nicht in der Öffentlichkeit breit-getreten sehen mochten. Es gab auch Gerüchte darüber, dass Hollywood versucht haben soll, auf den Inhalt des Filmes Einfluss zu nehmen. Allein der Trailer hatte vor Fertigstellung schon fast eine Million Menschen erreicht und einiges an Enthüllungen von Machenschaften auf höchster Ebene erwarten lassen. Auch nur Zufall?

                                                                © Fernando Calvo

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