Freitag, 17. April 2015

»Der finale Sprung der Menschheit«: Das große Rätsel

Der Kopp-Verlag erhält weiterhin viele Rückmeldungen zum großen EvD-Kongress vom 11. und 12. April in Sindelfingen. Einer der bewegendsten Vorträge stammt von Peter Fiebag, der dem »finalen Sprung der Menschheit« auf der Spur war. Ein Beitrag, der viele Zuhörer nachdenklich werden ließ.

Die Evolutionstheorie von Charles Darwin und ihre Fortentwicklung ist in den USA, aber auch in Deutschland, schon seit geraumer Zeit stark umstritten. Peter Fiebag griff dies in seinem beeindruckenden Vortrag über den »finalen Sprung der Menschheit« auf. Warum, so jedenfalls verstand es der Autor dieser Zeilen als Hauptfrage, ist der Mensch allen anderen Lebensarten in vielen Dimensionen so weit überlegen? Ist dies auf die Launen der Natur zurückzuführen, auf die ewigen Mechanismen von Anpassung, Mutation und Selektion der Evolution und damit nicht vorhersagbar? Oder steckt dahinter ein Plan beziehungsweise sogar ein Eingriff von außen? Ist also die menschliche Intelligenz ein Beleg für die Steuerung durch fremde Wesen?

Peter Fiebag demonstrierte besonders faktenreich, klar und nachvollziehbar, dass auch »Grenzwissenschaftler«, zu denen er sich rechnen lässt, die Fragen und Methoden der Standardwissenschaften genau kennen können. Knackpunkt dieser Betrachtungen ist − für den Autor dieser Zeilen − der Mechanismus, mit dem der Mensch zur Sprache kam.

Warum? Nach herrschender Lehre der Evolutionstheorie sorgt der Selektionsmechanismus im Laufe der Zeit für das Überleben der am besten angepassten Lebensformen, die also anderen Arten gegenüber einen spezifischen Überlebensvorteil entwickeln. Schritt für Schritt, ohne das Endziel zu kennen. Fehlerhafte Mutationen sind möglich, und der Mensch heutiger Bauart ist sogar erstaunlich fehlertolerant. Fehler sind »integriert«.

Bis zur Sprachentwicklung indes hätte die Mutationskette über einen langen Zeitraum ausgesprochen fehlertolerant sein müssen. Denn die Sprechfähigkeit, so demonstrierte Fiebag, benötigt eine physiologische Anpassung, die zunächst überhaupt keinen Vorteil versprach.

So musste der Kehlkopf im Laufe der Zeit tiefer rutschen, um überhaupt sprechen zu können. Warum aber sollten Mutation und Selektion ohne erkennbaren Überlebensvorteil über diese langen Zeiträume solche Entwicklung zulassen? So gelesen wäre die Sprachentwicklung analog zu anderen Fähigkeiten von Menschen nichts als eine Kette von Fehlern statt der üblichen Optimierung.

Eine permanente Fehlerentwicklung führte demnach schließlich zu einer der herausragendsten Eigenschaften des Menschen überhaupt: der Sprechfähigkeit. Damit überhaupt erst wurde eine Kommunikation möglich, die sich weit von der aller anderen Arten entfernte. Sprache ermöglicht es Menschen, sich ein »Bild« von sich selbst zu machen, Vergangenes von Gegenwärtigem und Künftigem zu unterscheiden und Erfahrungen zu speichern, also zu codieren.

Dies führt zur nächsten Frage bzw. Voraussetzung: Das menschliche Hirn ist wesentlich größer als das Hirn von Affen, zudem ist es um Dimensionen besser verdrahtet. Im Laufe der Zeit also bildeten die Nervenbahnen ein dichtes Kommunikationsnetzwerk, das Erinnern − unter anderem in Form einer Sprache − ermöglichte sowie Denkprozesse einleitete, die anderen Lebensarten in dieser Komplexität fremd sind. Im Nachhinein hat die Menschheit einen immensen Vorteil erzielt. Bis es allerdings dazu kam, war ein größeres Hirn relativ unpraktisch.

Es gehört zu den energetisch besonders verschwenderischen Organen und versucht auch heute noch, Denkprozesse möglichst abzukürzen. Nur mithilfe seines enorm aufwendig zu betreibenden Hirns und seiner Sprachfähigkeit hat der Mensch einen besonderen Vorteil beispielsweise gegenüber Affen erzielen können. Wie aber konnte es dazu kommen, wenn der immense Energieverbrauch von Generation zu Generation als Fehler hätte gewertet werden müssen?

Ausgehend von Überlegungen in diese Richtung führte Fiebag die alternative Erklärung ein. Der Wissenschaftspublizist unterstellt, dass der Mensch nicht etwa ein fehlerhafter »Störfall« der Geschichte ist, sondern vom Ziel her gedacht werden muss. Die tatsächlichen Fähigkeiten des Menschen belegen, dass es ein Ereignis gegeben haben muss, das den »finalen Sprung« etwa zurSprach- und Hirnausbildung eingeleitet hat.

Ein Eingriff von außen, so lautet seine These, ist höchst wahrscheinlich. Der studierte Philologe, Wirtschaftswissenschaftler und Kommunikationswissenschaftler leitet daraus die Existenz großer Kulturen ab, die lange schon untergegangen sind. Großartige Kulturen, die auf einen Eingriff von außen weisen.

Aus diesem Gedankengebäude entwickelte Peter Fiebag im Laufe seines Schaffens zahlreiche beeindruckende Belege und fand Spuren für einen großen Plan, der bislang von den herrschenden Erklärungsmodellen ignoriert wird. Seine in 18 Sprachen veröffentlichten Werke enthalten zahlreiche interessante Beispiele dafür. So publizierte er unter anderem auch in dem Werk Neugierde verboten!, das der Jubilar Erich von Däniken vor einiger Zeit herausgegeben hatte.

Quelle: Kopp Online

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