Montag, 30. März 2015

Pyramiden in Deutschland

 CAIRN-FORSCHUNG IN DEUTSCHLAND


Die Stufenpyramiden der Mittelgebirge



Pyramiden in Deutschland, wo bitteschön sollen die stehen? Haben wir da vielleicht etwas übersehen?
Wenn es Pyramiden in Deutschland gibt, die mit den ägyptischen zu vergleichen sind und damit den Namen wirklich verdienen, dann können es nur die Drei Kaiserberge zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen sein, die als Silhouette auch das Logo ganz oben zieren: Der Hohenstaufen, der Rechberg und der Stuifen.


 Seit endlich ein Wissenschaftler daran ging, normal erscheinende Berge auf ihre tatsächliche Geologie hin zu untersuchen, können wir vor Überraschungen dieser Art nicht mehr sicher sein. Der Name dieser Berge verrät schon, dass hier Kaiser unserer immer noch völlig unbekannten Vorgeschichte bestattet sein müssen.
Prof. Semir Osmanagich, der besagte Entdecker, erforscht seit 2005 die bosnischen Pyramiden (www.bosnianpyramids.org). Auch dort sind es, wie die Pyramiden von Giseh, drei bzw. vier, eine Sonnen-, eine Mond, Erd- und Drachenpyramide. Das kann kein Zufall sein. Näheres zu diesen Entdeckungen und zu Bergmonumenten hierzulande finden Sie mit dem Direktlink Pyramiden (Bergmonumente).
Die Buchautorin Gabriele Lukacs hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Pyramiden Europas, die seither bekannt wurden, auf ihrer Webseite zu veröffentlichen (www.european-pyramids.eu). Zu den deutschen Berg-Pyramiden:  Zeugenberge oder Stufenpyramiden?
Die erste Stufenpyramide Deutschlands, und eine der höchsten hierzulande sicherlich, wurde jedoch schon 1990 in Sternenfels/Baden entdeckt. Seltsamerweise zeigt das Ortswappen exakt diese Sensation! Was verbindet den Siebenstern im Wappen mit dem Siebenstern Ägyptens (Symbol der Sonne), der zur Konstruktion des einzigartigen Umrisses der Cheopspyramide verwendet wurde?
2011 erst fanden sich, dank dieser Webseite, endlich genug Interessierte aus Sternenfels und der Region und damit auch erstmals genug Finanzmittel, um die erforderlichen Bagerarbeiten durchzuführen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Das polygonale, ca. 60 x 80 x 23 m große Bauwerk besteht komplett aus geschichteten Sandsteinplatten und hatte ursprünglich eine glatte Fassade und Stufen, die jetzt eingestürzt sind.
Der einzelne Block vor der Fassade (s. u.) scheint ein uralter Krönungsstein zu sein. Die Könige von Schottland und Schweden wurden in alter vorchrislticher Zeit auf diesen Steinen ausgerufen. Der Stone of Scone (Schottland) und der Mora Stenar (Schweden) sind heute noch erhalten. Gleiche Funktion dürfte auch der Hags Chair am Loughcrew Cairn von Irland und der sog. Opferstein von Dieffenthal im Elsaß gehabt haben.


Die Grabungen von 2011 und 2012 legten einen großen Teil der östlichen Bauwerksseite frei. Dabei kamen auch zwei Treppen zum Vorschein, eine serpentinartig aufsteigende und eine flache mit breiten Stufen, beide trocken aus Sandsteinplatten gesetzt. Der weitere Verlauf dieser Treppe (rechts im Bild) wurde durch eine Steinsetzung auf den Stufen blockiert. Verbirgt sich hier ein aufwändig gesichertes Portal?


Die Ostseite hat eine Länge von rund 80 m, wobei der freigelegte Teil etwa 50 m betragen dürfte. Mit dem Bagger konnte nur die Basismauer freigelegt werden, also ein Bereich von etwa 7 -  8 m Höhe. Die Gesamthöhe des Bauwerks jedoch erreicht spielend 20 m, wenn man das Fundament hinzurechnet und den Untergrund aus Lehm und Geröll, der auf dem eigentlichen Felsgrund 2 m hoch aufgetragen wurde, dürften es 24 m sein. DieStufen dieser Pyramide sind bis jetzt noch nicht sichtbar, da noch völlig verschüttet und von Bäumen bewachsen. Sie sind jedoch aus der Topografie heraus gut zu erschließen. Jedoch gibt es bis jetzt noch keinen gangbaren Weg, diese freizulegen. Der Bagger muss dazu auf den sehr steilen Hang, über die 7 m hohe Basismauer hinweg, fahren. 
So große Bauwerke? Unvorstellbar.  Das ist auch das eigentlich Tragische dieser Jahrtausendentdeckung, diese Bauwerke sind einfach zu riesig, um sie überhaupt vollständig abzubilden. Im dichten Wald und zwischen den eng stehenden Felswänden findet sich keine Perspektive, die alles erfassen könnte.
Nur, unsere Stufen-Pyramiden Süddeutschlands stehen grundsätzlich in Steinbrüchen, und das ist der eigentliche Grund, warum keiner der Fachleute dran glauben will. Diesen gewaltigen Aufwand, die Toten sowohl in prachtvollen Monumenten als auch tief unter der Erde im Fels zu begraben, wollen sie unseren Vorfahren einfach nicht zutrauen. Doch wenn selbst nordamerikanische Indianer genau solche großflächigen Pyramiden errichten konnten, dann wird das als selbstverständlich hingenommen. Alle Vorstellungen über die angeblich primitiven Völker außerhalb des römischen Reiches werden mit der Entdeckung dieser neuen Grabgattung völlig auf den Kopf gestellt.
Wer auf den Spuren des Entdeckers sich in die verborgenen Welten vermeintlicher "Steinbrüche" begibt, fühlt sich manchmal wie in den tropischen Regenwald der Maya-Kultur versetzt. Doch die unten abgebildete Zyklopenmauer findet man hier mitten in Deutschland (Sonnenstuhl bei Würzburg-Randersacker). Unglaublich, dass solche monumentalen Ruinen heutzutage, wo alle Welt sich für die versunkenen Hochkulturen anderer Völker interessiert, von den Staatsarchäologen der südlichen Bundesländer immer noch als profane Steinbrüche abgetan werden können. 


Weitere Informationen


http://www.megalith-pyramiden.de/


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